Auch die UREK-N setzt ein Zeichen für Technologieoffenheit mit Kernenergie

Medienmitteilung

Wollerau, den 21. April 2026

Die UREK-N empfiehlt dem Nationalrat die Streichung des Verbots von neuen Kernkraftwerken mit 13 zu 12 Stimmen und unterstützt damit die Technologieoffenheit. Der Weg der Schweiz in eine Zukunft mit jederzeit sicherem, klimafreundlichem und bezahlbaren Strom führt zurück zur Kernkraft. Allerdings wurden zahlreiche einschränkende Anträge gestellt, die jedoch alle mehr oder weniger deutlich abgelehnt wurden. Der Energie Club Schweiz freut sich darüber und hofft, dass der Nationalrat dies in der kommenden Sommersession so bestätigt.

Ein Entscheid der Vernunft, der sich aufdrängt, denn das Stromloch im Winter kann auch mit noch so vielen Anlagen von erneuerbaren Energien ohne Gaskraftwerke nicht behoben werden.

Die Kommission lehnt mit 13 zu 10 Stimmen ab, jegliche staatliche Förderung für neue Kernkraftwerke auszuschliessen, wie dies eine Minderheit vorschlug. Sie lehnte es mit 13 zu 12 Stimmen auch ab, nur Kernkraftwerke der Generation 4 zuzulassen. Schliesslich lehnt es die Kommission mit 13 zu 12 Stimmen ab, dass Rahmenbewilligungen erst ab 2036 erteilt werden dürfen, sofern ein 2034 der Bundesversammlung unterbreiteter Grundlagenbericht aufzeige, dass die Erstellung von Kernkraftwerken unabdingbar sei für die Versorgungssicherheit. Eine Minderheit beantragte diese Bestimmung.

„Es braucht neue Kernkraftwerke in unserem Land, um den Stromverbrauch der Schweiz jederzeit sicherzustellen“, sagt Vanessa Meury, Präsidentin des Energie Club Schweiz. „Diese Technologie benötigt wenig Land, um riesige Mengen an sauberem Strom zuverlässig – auch im Winter – zu produzieren. Die Kernkraft hat sich in der Schweiz seit bald 60 Jahren bewährt und Arbeitsplätze sowie Wohlstand geschaffen“, sagt die 29-Jährige.

Der grösste Vorteil der Kernkraft ist der extrem geringe CO2– Ausstoss: Kernenergie ist das beste Mittel für den Klimaschutz. Damit lassen sich die Fossilen einsparen, um das Klima und die Natur zu schonen.

Unter all diesen Gesichtspunkten hat sich nach dem Ständerat auch die UREK-N entschieden, die Türe für die Kernkraft wieder zu aufzustossen und das Technologieverbot zu streichen.

Kontakt:

Vanessa Meury, Präsidentin
+41 76 589 68 92
E-Mail: info@energieclub.ch

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