Der Energie Club Schweiz setzt sich ein für eine sichere, saubere und bezahlbare Stromversorgung.
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Für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft ist eine sichere Stromversorgung unabdingbar. Strom ist die Grundlage für alles. Kernkraftwerke liefern sicheren Strom.
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Wir brauchen klimafreundliche und umweltschonende Energie. Strom aus Kernkraftwerken ist CO2-neutral und braucht sehr wenig Fläche, um viel elektrische Energie zu produzieren.
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Preiswerter Strom ist ein wichtiger Pfeiler für ein bezahlbares Leben. Finnland hat die günstigsten Strompreise in Europa – vor allem dank neuen Kernkraftwerken.
Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz ist eine Strommangellage das grösste Risiko für die Schweiz. Sie hätte massive Folgen für das Gesundheitssystem, die Kommunikation, die Wirtschaft und die Versorgung von uns allen.
Während der Wintermonate produzieren Solarzellen wenig Strom. In den Alpen fällt Schnee, womit auch die Wasserkraft wenig produziert. Und in der Schweiz gibt es viel weniger Wind als in den umliegenden Ländern, daher gibt es hierzulande kaum Windturbinen. Wir sprechen deshalb von einer Winter-Stromlücke, wenn unsere Kernkraftwerke abgeschaltet würden. Uns fehlt Strom im Winter!
Die Energiestrategie 2050 setzt einseitig auf den Ausbau von Solar- und Windkraft. Sie gefährdet damit unseren bisher stabilen Strom-Mix. Andere Länder haben mit diesen Technologien schlechte Erfahrungen gemacht. Das zeigen Blackouts in Spanien und extreme Preissprünge in Deutschland. Denn Wind- und Solarkraft sind unzuverlässig und produzieren nicht steuerbaren, teuren Flatterstrom. Das Netz kommt an den Anschlag.
Wasser- und Kernkraftwerke produzieren Strom mittels schwerer rotierender Generatoren. Sie halten die Frequenz unseres Stromnetzes (50 Hertz) stabil. In jedem Augenblick muss genau soviel Strom produziert werden, wie verbraucht wird. Es ist nicht möglich, Strom auf Vorrat zu produzieren.
Mit der Energiestrategie würde ein Teil dieser Stabilisierung wegfallen – die Kernkraftwerke. Diese liefern zuverlässig viel Strom und stabilisieren unser Netz. Neue Kernkraftwerke sind deshalb die Lösung für unsere Stromversorgung – auch im Winter.
Wir setzen auf alle Stromquellen, die zuverlässig, umweltfreundlich und wirtschaftlich sind. Wer Versorgungssicherheit ernst meint, darf keine Technologien ausschliessen, welche diese Kriterien erfüllen. Die Schweiz braucht Lösungen, keine Verbote.
Politik muss wieder Verantwortung für die Stromversorgung übernehmen – nicht auf andere Länder, den Markt oder das Wetter hoffen. Wir fordern: Verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionssicherheit und ein Ende der Schönwetterplanung. Denn Versorgungssicherheit ist nicht verhandelbar – sie ist Voraussetzung für Wohlstand, Klimaschutz und gesellschaftliche Stabilität.
Heute ist unklar, wer in der Schweiz tatsächlich dafür verantwortlich ist, dass der Strom jederzeit reicht – auch im Winter. Wir sagen: Der Bund muss diese Verantwortung festlegen. Es braucht klare Zuständigkeiten, verbindliche Ziele und eine gesetzliche Verankerung der Versorgungssicherheit. Nur so wird sichergestellt, dass politische Entscheidungsträger auch die Verantwortung für die Folgen tragen. Versorgungssicherheit darf nicht dem Zufall, oder dem Wetter überlassen werden.