Die UREK-S setzt ein Zeichen für Klimaschutz mit Kernenergie

Die UREK-S empfiehlt dem Ständerat die Streichung des Kernenergieverbots mit 10 zu 2 Stimmen und 1 Enthaltung. Fast alle bürgerlichen Energiepolitiker der Mitte, der FDP und der SVP unterstützen damit die Technologieoffenheit. Der Weg der Schweiz in eine Zukunft mit jederzeit sicherem klimafreundlichem und bezahlbaren Strom führt zurück zur Kernkraft. Der Energie Club Schweiz freut sich über diesen historischen Entscheid und blickt mit Zuversicht auf die kommende Frühlingssession. Alles spricht für Kernkraft.

Mit Beznau 1 besitzt die Schweiz das weltweit älteste Kernkraftwerk. 2029 wird es 60 Jahre laufen. Es soll gemäss der Besitzerin, der Axpo, 2033 vom Netz gehen. Dann fehlen mit Beznau 2, das schon 2032 abgestellt werden soll, der Schweiz 730 MW. Das ist rund einen Zehntel des Schweizer Stromverbrauchs.

Kernkraftwerke tragen zu einer breit gefächerten, sicheren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung bei, wie es die Bundesverfassung in Art. 89 fordert. Dies sehen auch die Kantonsvertreter im Bundeshaus so und entschieden für Technologieoffenheit. Ein Entscheid der Vernunft, der sich aufdrängt. denn nach dem KKW Mühleberg, das 2019 abgestellt wurde, müssen 3 Kernkraftwerke mit 1103 MW ersetzt werden.

Gemäss Energiegesetzmüsste der Stromverbrauch um 13% sinken, doch das Gegenteil ist der Fall. Der Stromverbrauch steigt wegen der Dekarbonisierung im Verkehr und beim Heizen. Dazu kommen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Rechenzentren.

Nachts produzieren Solarzellen keine einzige Kilowattstunde. Auch schneebedeckte Solarzellen liefern keinen oder kaum Strom, wie auch bei Nebellagen.

Der riesige Strombedarf, um die Kernkraftwerke, die heute noch 35% des Schweizer Strombedarfs decken, kann nicht allein durch die neuen erneuerbaren Energien gedeckt werden.

„Es braucht neue Kernkraftwerke in unserem Land, um den Stromverbrauch der Schweiz jederzeit sicherzustellen“, sagt Vanessa Meury, Präsidentin des Energie Club Schweiz. „Diese Technologie benötigt wenig Land, um riesige Mengen an sauberem Strom zuverlässig – auch im Winter – zu produzieren. Die Kernkraft hat sich in der Schweiz seit bald 60 Jahren bewährt sowie Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen“, sagt die 29-Jährige. Mit den passiven Sicherheitsmassnahmen der Reaktoren der Generation 3+ sind neue Kernkraftwerke 1000mal sicherer als die heutigen.

Der Abfall von 60 Jahren zuverlässiger Stromproduktion lagert derzeit ohne Gefahr für die Umwelt in einer Halle neben dem PSI in Würenlingen. Dieses Zwischenlager mit den Behältern mit den abgebrannten Brennelementen kann besichtigt werden, dann lernt man, dass Atommüll kein Argument gegen Kernenergie ist. Besichtigungen und Besuche sind bedenkenlos möglich.

Kernkraft ist – entgegen aller Behauptungen – kostengünstig. Selbst bei Kosten von gesamthaft 30 Mia. CHF für ein 1‘200-MW-Kraftwerk zahlt der Konsument nicht mehr als 7 Rappen pro kWh (Annahme: 50 Jahre Betriebsdauer, 300 Tage Betrieb pro Jahr). Für drei neue Kernkraftwerke an den

Standorten Beznau, Mühleberg und Gösgen wurde bereits vor 2008 je ein Rahmenbewilligungsgesuch eingereicht.

Der grösste Vorteil ist schliesslich der extrem geringe CO2– Ausstoss: Kernenergie ist das beste Mittel für den Klimaschutz. Damit lassen sich die Fossilen einsparen und das Klima schonen.

Unter all diesen Gesichtspunkten hat sich die UREK-S klar und konsequent entschieden, die Türe für die Kernkraft wieder zu öffnen. Ein Technologieverbot ist nicht länger haltbar.

Der Energie Club begrüsst diesen Entscheid für eine moderne, klimafreundliche Schweiz.

Kontakt:
Vanessa Meury, Präsidentin des

 Energie Club Schweiz, vanessa.meury@energieclub.ch


Warning: Undefined array key 0 in /home/clients/e4edb75ab1fe3dae48cd333646de99dc/sites/energieclub.ch/wp-content/plugins/elementor-pro/modules/dynamic-tags/acf/tags/acf-text.php on line 33

Warning: Undefined array key 1 in /home/clients/e4edb75ab1fe3dae48cd333646de99dc/sites/energieclub.ch/wp-content/plugins/elementor-pro/modules/dynamic-tags/acf/tags/acf-text.php on line 33

Artikel teilen

Kontaktformular

Füllen Sie nachfolgendes Formular aus und wir werden Ihre Fragen beantworten.