Panikmache der SES

Die «Schweizerische Energiestiftung» (SES) verbreitet Katastrophenalarm, nachdem der Ständerat mit 26 zu 12 Stimmen bei 3 Enthaltungen beschlossen hat, das Verbot von neuen Kernkraftwerken aufzuheben.

Die SES schürt Ängste

Neue AKW seien ein Irrweg für die Schweiz:

  • Sie würden Milliarden kosten, bezahlt von der Bevölkerung.
  • Sie bremsen Investitionen in erneuerbare Energien aus.
  • Die Probleme des radioaktiven Abfalls seien ungelöst.
  • Sie bergen das Risiko einer nuklearen Katastrophe: In der dicht besiedelten Schweiz würde ein schwerer Unfall das Land in seiner Existenz gefährden.

Die SES liegt völlig falsch.

  • Natürlich kostet ein grosses Kernkraftwerk mehrere Milliarden Franken. Dafür produziert es während 60 Jahren Jahr für Jahr riesige Mengen Strom. Es läuft rund um die Uhr, gerade auch im Winter, um sauberen Strom zu liefern. Die Schweizer Kernkraftwerke liefern jedes Jahr 23 TWh, die rund 2 Milliarden Franken wert sind.
  • Die Wirtschaft investiert dort, wo es sich lohnt. Wenn es stimmt, dass wegen neuen Kernkraftwerken weniger in Erneuerbare investiert wird, anerkennt die SES, dass sich Investitionen in Erneuerbare nicht lohnen. Nur die Subventionen lohnen sich. Erneuerbare belasten das Stromnetz unnötig, weshalb es für bis zu 100 Milliarden Franken ausgebaut werden müssten. Die Netzkosten erscheinen in unseren Stromrechnungen und deshalb steigen die Preise.
  • Die Endlagerung von radioaktiven Abfällen ist gelöst. Die NAGRA hat den Standort für ein geologisches Tiefenlager im „Opalinuston“ im Zürcher Unterland „Nördlich Lägern“ ausgewählt und ein Rahmenbewilligungsgesuch eingereicht. Im Tiefenlager Onkalo in Finnland ist man derzeit daran, Testabfälle einzulagern. Man kann das Lager, das dieses Jahr in Betrieb geht, besuchen: Es ist Realität. Im Vergleich zu den riesigen Mengen chinesischer Solarzellen, die in 25 Jahren entsorgt werden müssen, sind die Mengen nuklearer Abfälle um Grössenordnungen kleiner.
  • Zuletzt macht die SES mit ihrer Panikmache vor einer „nuklearen Katastrophe“ eine unverantwortliche Angstkampagne mit Falschaussagen. Nie in der 70-jährigen wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie wurde ein Land unbewohnbar. Das KKW Mühleberg hätte den Tsunami in Fukushima überstanden. Es hatte gebunkerte Notstromanlagen, gefilterte Druckentlastung und Wasserstoffrekombinatoren. Das fehlte in Fukushima!

Ist der Panikmache der SES nun zu glauben oder nicht?  

jkljk

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